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Beispiel zur Funktionsweise der Liquiditätsvorschau |
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Anhand von folgendem Beispiel, erläutern wir Ihnen die Funktionsweise der Liquiditätsvorschau. Die Liquiditätsvorschau wird am 01.11.05 mit der Option "per 31.12.05" erstellt.
Im wiederkehrenden Buchungsstapel "Miete" ist jeden 10. des Monats eine Aufwandsbuchung in Höhe von 5.000,- EUR vorhanden.
Anhand der Zahlungsverhaltensanaylse bzw. OP-Historie wurde beim Debitor (10000) eine Dauer (Zahlungsdauer) von 20 Tagen ermittelt. Somit wird angenommen, dass die Ausgangsrechnung vom 01.02.05 (AR002) bis zum 21.02.05 bezahlt wird. Die Ausgangsrechnung ist in diesem Beispiel überfällig.
Beim Kreditor (70000) wurde eine Dauer von 30 Tagen ermittelt. Somit wird angenommen, dass die Eingangsrechnung vom 10.10.05 (ER003) voraussichtlich bis zum 09.11.05 durch uns ausgeglichen wird.
Der aktuelle Saldo auf unserem Bankkonto (1200) beträgt per 01.11.05: 30.000,- EUR. Ein Verfügungsrahmen (Kontokorrentkredit) von -8.000,- EUR hat uns unsere Bank eingeräumt.
In den einzelnen Varianten der Liquiditätsvorschau bildet sich folgendes ab.
Abb. Liquiditätsvorschau – Variante: Einfach
Abb. Liquiditätsvorschau – Variante: Nach Zahlungstagen
Abb. Liquiditätsvorschau – Variante: Wochenweise
Anhand der einzelnen Varianten ist zu erkennen, dass der Debitoren-OP in Höhe von 20.000,- EUR bereits am 21.02.05 überfällig ist und das mit der Zahlung u. U. nicht mehr zu rechnen ist (siehe Abb. "Liquiditätsvorschau – Variante: Nach Zahlungstagen – Ziffer 1).
Voraussichtliche Zahlungen in Höhe von -40.000,- EUR fallen an. Die Summe der voraussichtliche Zahlungen setzt sich aus dem Kreditoren-OP (-30.000,- EUR) und der Miete für November und Dezember von jeweils - 5.000,- EUR (-10.000,- EUR) zusammen (siehe Abb. "Liquiditätsvorschau – Variante: Nach Zahlungstagen – Ziffer 2, 3 und 4").
Achtung! Ab dem 15.11.05 würden wir unseren Kontokorrentkredit in Anspruch nehmen und ab dem 13.12.05 diesen überschreiten (siehe Abb."Liquiditätsvorschau – Variante: Wochenweise").


